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Abhängigskeitsverhältnisse und Diversitätsmanagement an unserem Institut

by fsr_admin

Liebe Studierende,

wir möchten euch über einige für jede*n von uns relevante Entwicklungen an unserem Insititut berichten. Dabei möchten wir in dieser Mail speziell Bezug auf die Mail von Prof. Neuburger vom 24. November 2020 nehmen, die an alle Institusmitarbeiter*innen geschickt wurde.

Wir als Studierende befinden uns in einem Hierarchiegefälle und Abhängigkeitsverhältnis zu den Mitarbeiterinnen an unserem Institut (Professorinnen, Postdocs [wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Lehrbeauftragte] und PHDs). Die Instituts-Mitarbeiterinnen haben uns gegenüber eine Fürsorgepflicht und Gleichbehandlung einzuhalten und das bestehende Abhängigkeitsverhältnis darf in keinster Weise ausgenutzt werden.
Eine Ausnutzung des Abhängigkeitsverhältnisses kann dabei verschiedenste Formen annehmen – von Diskriminierungsformen/Bevorzugung über Ausbeutung bis hin zu einer allgemeinen Ausnutzung des erleichterten Zugangs zu Studierenden für persönliche/private Zwecke oder unangemessene Umgangsformen im Arbeits-/ Studienalltag. Solche Verhaltensweisen können dabei offensichtlich, aber auch subtil und schwer erkennbar sein.

Um die Erwartungen, die wir an einen respektvollen und professionellen Umgang an unserem Institut stellen dürfen, transparent zu machen und aufzuzeigen, welche Wege uns offen stehen, wenn uns gegenüber Fehlverhalten stattfindet, finden derzeit verschiedene Bemühungen vonseiten der geschäftsführenden Direktion Prof. Neuburger und der Gleichstellung statt:

  1. Sensibilisierung von Mitarbeiter*innen (siehe Mail vom 24.11.2020 zu Fürsorgepflicht)
  2. Erstellung eines Codes of Conduct
  3. Offenlegung von Beschwerdestrukturen (siehe Organigramm)

Neben der E-Mail an die Mitarbeiter*innen unseres Instituts und dem Organigramm senden wir euch außerdem zwei Broschüren der Antidiskrimnierungsstelle des Bundes, die das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) erklären, das die Grundlage für das zentral an unserer Uni etablierte Beschwerdemanagement bildet (Leitfaden für Beschäftigte, Arbeitgeber und Betriebsräte; Wegweiser zum AGG).

Darüber hinaus möchten wir euch ermutigen, euch jederzeit an uns als FSR zu wenden, wenn ihr euch Unwohl fühlt, Probleme habt oder den Wunsch nach Austausch verspürt. Selbstverständlich gilt dies nicht nur für akute sondern auch schon in der Vergangenheit liegende Angelegenheiten – wir handhaben diese streng vertraulich. Wir möchten euch einen safer space bieten, indem ihr euch mitteilen könnt.

Wir werden euch auf dem Laufenden halten wenn es neue Entwicklungen gibt!
Euer FSR

GESUCHT: Interessierte am Qualitäts-Zirkel

by fsr_admin

Liebe Kommiliton:innen,

Wie zufrieden seid ihr mit dem Studium der Geographie? Was läuft gut? Was nicht?

Für das laufende Wintersemester steht noch ein Treffen des Qualitäts-Zirkel (Q-Zirkel) an, das an einem Mittwochnachmittag im März oder April 2021 stattfinden wird (genaues Datum noch unklar).
Bei diesem Treffen haben wir Studierende die Möglichkeit, einigen Mitarbeitenden des Institutes (Verwaltung, Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen, Professor:innen, Studiengangsleitung und -koordinatorin) ausführlich konstruktive Kritik zum Studium zu geben, was als Basis für Verbesserungshandlungen dient.

Es geht unter anderem um folgende Bereiche:
  • Studienorganisation und Studierbarkeit
  • Prüfungsorganisation
  • Beratungs-und Betreuungsangebote
  • Ausstattung (personelle, räumliche und sachliche Ressourcen)
  • Diversität
Interesse?

Da wir als Studierende im Q-Zirkel tatsächlich viel Input liefern, ist eure Mitarbeit und Teilnahme gefragt. Wenn ihr in einem der folgenden Studiengängen seid und teilnehmen wollt, dann meldet euch bis zum 06.01.2021 bei uns und nennt uns euren Studiengang:

B.Sc. Geographie
M.Sc. Geographie
alle Lehramtsstudiengänge mit Geographie (Bachelor und Master)

Wenn ihr nicht teilnehmen wollt oder könnt, aber Input habt, schreibt uns einfach oder verabredet mit uns eine Sprechstunde.
(Ihr dürft uns natürlich auch schreiben oder eine Sprechstunde verabreden, wenn ihr ein anderes Anliegen habt.)

Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!
euer FSR Geographie

Stuko Sitzung – 2. Dezember 2020

Diesmal ging es um verschiedene Aspekte, die Anmeldephasen, Prüfungen und Lehrveranstaltungen unter Corona im laufenden Wintersemester und kommenden Sommersemester betreffen.

Das Wichtigste in kurz:

  • Die Modulabschlussprüfungen finden ab Mitte Februar statt. Über die Anmeldephase (noch im Dezember) wird auf der Institutswebsite bei den Aktuellen Nachrichten informiert. Für Masterstudierende sollen diesmal von Anfang an mehr Termine zur Verfügung stehen. Falls jemand doch keinen Termin bekommt, weil alle belegt sind, meldet euch frühzeitig bei Andreas Schiller.
  • Die OpenOlat bzw. Moodle Wahl für Hauptseminare, große Exkursionen, Studienprojekte und Forschendes Lernen für das SoSe findet im Januar statt. Genaueres zu den Wahlen wird auf der Institutswebsite bei den Aktuellen Nachrichten veröffentlicht.
  • Geländetage der Studienprojekte und großen Exkursionen des WiSe werden in Absprache mit den Studierenden verschoben. Eine Ersatzleistung soll ermöglicht werden, falls die Leistung dringend abgeschlossen werden muss.
  • Und ein „Stuko-Klassiker“: die erste Lesung des Vorlesungsverzeichnis des Institutes. Übliche Schwierigkeit: zu wenig Dozierende. Was Corona angeht: das SoSe wird wieder hybrid geplant. Lehrveranstaltungen finden also nach Möglichkeit und Dringlichkeit in Präsenz statt, aber ein weiterhin großer digitaler Teil ist sehr wahrscheinlich. Genaue Details lassen sich aber noch nicht sicher sagen. Große Geländeveranstaltungen finden wieder nur in Deutschland statt.
  • Auf der Uni-Website steht es auch schon seit ein paar Wochen: 2021 gibt es keine Pfingstferien 🙁

Semesterstart WiSe 20/21

by fsr_admin

Willkommen im neuen Semester!

Auch dieses Semester wird anders als gewohnt ablaufen. Kurz vor Semesterstart kam vonseiten des Präsidiums die Anweisung, alle Lehre – auch die teilweise schon in Präsenz geplante – auf Online-Formate umzustellen. Dies ist im Sinne des Infektionsschutzes nur sinnvoll, bedeutet aber gleichzeitig auch, dass die neuen Studierenden ihre Uni erstmal nicht kennenlernen werden und alle anderen weiterhin zuhause vor dem PC sitzen müssen.

Trotzdem, oder gerade deswegen, ein besonders warmes Willkommen an alle Studierenden im ersten Semester! Schön, dass ihr da seid! Natürlich auch Willkommen an alle anderen, die immer noch dabei sind.

In dieser Nachricht, wollen wir als FSR einmal darstellen, was das jetzige Online-Semester für die FSR-Arbeit darstellt, wie ihr uns erreichen könnt und was wir (nicht) anbieten.

 


Vollversammlung und Wahl

Normalerweise würden wir zu Beginn des Wintersemesters eine Vollversammung abhalten. Diese dient u.a. zur Entlastung des alten FSRs, der Rechenschaftsablegung und der Wahl eines neuen FSRs. Aus einleuchtenden Gründen, können und werden wir keine Vollversammlung in Präsenz abhalten. Eine digitale Vollversammlung ist uns nicht gestattet, weswegen es in diesem Semester keine geben wird. Was bedeutet das für uns? Der alte FSR bleibt kommissarisch im Amt und kann somit immer noch die Fachschaft der Geographie und ihre Interessen vor der Uni vertreten. Konkret ändert sich also wenig, die Liste, die im WiSe 19/20 gewählt und legitimiert wurde, bleibt bestehen. Weiterhin bietet sich die Möglichkeit, Studierende der Geographie per Nachwahlantrag in den offiziellen FSR aufnehmen zu lassen.


Plenum und Sprechstunden

Das wöchentliche Plenum des FSR findet digital statt. Mittwoch und Donnerstag abwechselnd von 18 bis 20 Uhr treffen wir uns über Zoom. Wer Interesse hat, sich zu beteiligen, kann sich einfach per Mail bei uns melden.
Sprechstunden können wir ebenfalls nur digital anbieten. Die Zeiten sind aktuell: Mittwochs, zwischen 12:15 und 13:45 Uhr, oder nach individueller Absprache. Bitte auch per Mail melden und einen Termin ausmachen.


Aktivitäten

Es wird leider keine Geo-Fahrt, Winterfeier und regelmäßige Spieleabende geben. Da wir kapazitätstechnisch auch an unsere Grenzen stoßen, schaffen wir es auch nicht, regelmäßig digitale Spieleabende anzubieten – wenn ihr darauf Bock habt, nehmt die Planung in die Hand. Für Unterstützung könnt ihr uns immer kontaktieren.


Gremienarbeit

Im Hintergrund geht die FSR Arbeit weiter – wir sitzen weiterhin in Gremien wie im Erweiterten Vorstand, der Studienkommission und dem Fachbereichsrat.

Im Hintergrund geht die FSR-Arbeit weiter – so sitzen wir in Gremien wie dem Erweiterten Vorstand, der Studienkommission und dem Fachbereichsrat. Hier setzen wir uns unter anderem für gute Konditionen in der Online-Lehre ein, reichen eure Wünsche nach Themen für die Lehre ein, versuchen Lernräume in der Uni zu schaffen und vernetzen uns mit den anderen FSRen aus dem Fachbereich Erdsystemwissenschaften.

Bei Interesse an einem Gremium, meldet euch gerne. Meistens sind die Sitzungen öffentlich und wir können Besucher:innen anmelden.

Wir freuen uns wie immer über Feedback, Unterstützung und anderweitiges Interesse.

Viele Grüße,

Euer FSR Geographie

Besonderer Newsletter zur Lehrveranstaltungsplanung im WiSe 2020/21

by fsr_admin

Liebe Studierende der Geographie,

in unserem heutigen Newsletter wollen wir uns auf ein besonderes und sehr wichtiges Thema fokussieren, nämlich auf die Lehrveranstaltungsplanung im kommenden Wintersemester, die etwas anders aussehen wird als in den Semestern zuvor. Um zu erklären was genau anders ist, warum und was das für euch bedeutet, müssen wir etwas weiter ausholen.

Wollt ihr nur das Wichtigste zu dem Thema erfahren, könnt ihr die Blöcke 2 und 3 auch überspringen. Hier eine Übersicht:

  1. Übersicht: Worum geht es?
  2. Hintergrund I: Deputat, Lehraufträge und Lehrveranstaltungsplanung
  3. Hintergrund II: die Aufstellung des Lehrpersonals am Geographischen Institut
  4. Wie geht es weiter?

1. Übersicht – Worum geht es?

Kurz und knapp gefasst: das Lehrpersonal an unserem Institut ist bereits seit Jahren überlastet. Das Deputat der Lehrenden in der Geographie reicht regelmäßig nicht aus, um die notwendige Lehre für alle Studierenden anzubieten. Um dies zu lösen, haben in den letzten Jahren immer wieder Lehrende freiwillig mehr gearbeitet, als sie laut ihrem Deputat müssten. Darüber hinaus wurden viele Veranstaltungen durch Lehraufträge abgedeckt.

Dies sollte eigentlich eine kurzfristige Lösung sein, bewirkte jedoch einen Teufelskreis. Das grundlegende Personalproblem in der Geographie wurde nicht angegangen, da das Präsidium die Situation immer wieder so auslegte, als gäbe es keine Dringlichkeit etwas zu ändern.

Falls ihr bereits in das neue Vorlesungsverzeichnis geschaut habt, wird euch aufgefallen sein, dass in einigen Kursen der grundständigen Lehre noch keine Namen der dazugehörigen Lehrenden angegeben sind. Das liegt daran, dass bislang keine zusätzlichen Lehraufträge vergeben wurden bzw. kein freies Deputat mehr zur Deckung vorhanden ist. Warum das so ist, versuchen wir euch nun etwas genauer zu erklären.

2. Hintergrund I: Deputat, Lehraufträge und Lehrveranstaltungsplanung

Dass es zu dieser Situation gekommen ist, hat eine etwas längere Geschichte. Um diese zu verstehen, müssen wir vorab einige Begriffe erläutern.

Unter Deputat versteht man die Anzahl an Semesterwochenstunden (SWS), die Angestellte des Instituts laut ihrem Arbeitsvertrag in der Lehre leisten müssen. Nicht jede Person, die am Institut arbeitet, hat überhaupt ein Lehrdeputat und nicht alle, die ein Lehrdeputat haben, haben gleich viel. Die Anzahl an Stunden variiert auch in Abhängigkeit davon, wie viele zusätzlichen Aufgaben und Belastungen eine Lehrperson hat. Betrachten wir ein theoretisches Beispiel: eine Professorin kann laut Vertrag ein Deputat von 9 SWS haben. Wenn diese Professorin aber auch im Fakultätsrat aktiv ist und außerdem in einem Semester 8 Masterarbeiten betreuen muss, kann sich ihr Deputat reduzieren und es bleiben möglicherweise nur 5 SWS übrig.

Bei der Lehrveranstaltungsplanung wird nun zunächst alles zur Verfügung stehende Deputat der Lehrpersonen am Institut verwendet, um die Lehre abzudecken. Bleiben dann dennoch Veranstaltungen ohne Lehrende übrig, werden meistens Lehraufträge vergeben. D.h. es werden zusätzliche, kurzeitige Verträge mit anderen Lehrpersonen geschlossen, die für ein Semester eine bestimmte Veranstaltung anbieten und dafür zusätzlich bezahlt werden müssen. Das können externe Personen sein, aber auch Personen, die bereits am Institut arbeiten, aber eigentlich kein Lehrdeputat haben, wie z.B. Doktorand*innen oder Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen.

Es ist jedoch Wunsch des Präsidiums, nicht allzu viele Lehraufträge zu vergeben, da diese zusätzlichen Kosten bedeuten. Gerade bei der grundständigen Lehre ist gewünscht, diese durch Deputat allein abzudecken.

3. Hintergrund II: die Aufstellung des Lehrpersonals am Geographischen Institut

Seit längerer Zeit ist die Geographie leider personell schlecht aufgestellt, d.h. sie muss mehr Studierende betreuen, als Lehrpersonal verfügbar ist. In den vergangenen Jahren wurde bei uns am Institut auf zwei Wegen entgegengewirkt: die Lehrpersonen mit Deputat leisteten freiwillig mehr SWS als sie müssten – während sie sich trotzdem in verschiedenen Gremien einbrachten, zahlreiche Abschlussarbeiten betreuten und so weiter. Zusätzlich dazu wurden Lehraufträge vergeben. Diese deckten knapp 30 % der Lehre ab. Nur so war es möglich, alle notwendigen Lehrveranstaltungen ohne Einbußen für die Studierenden anbieten zu können. Seit Jahren herrscht also Notbetrieb in der Geographie. Doch wie konnte es dazu überhaupt kommen?

Im Moment sind gleich drei Professuren, die der Geographie eigentlich seit Langem versprochen sind, nicht besetzt. Ursprünglich war geplant, dass diese Professuren bis zum Anfang dieses Wintersemesters nachbesetzt werden. Dies hat sich nun doch verzögert, da das Präsidium die Ausschreibungen zwischenzeitlich aufgeschoben hatte und dies mit der Corona Situation begründete.

Zusätzlich dazu steht die Geographie ständig in der Kritik, weil nicht gewünscht ist, einen derart hohen Anteil der Lehrveranstaltungen über Lehraufträge anzubieten.

Nach intensiver Arbeit in diversen Gremien sind die freien Stellen nun zumindest vertretungsweise ausgeschrieben und werden hoffentlich bald übergangsweise besetzt. Bis dahin kann nicht genau gesagt werden, wer die betroffenen Lehrveranstaltungen anbieten wird. Darüber hinaus ist es erstrebenswert, dass nicht nur vertretungsweise Lehrende eingestellt werden, sondern eine langfristige Lösung gefunden wird.

4. Wie geht es weiter?

Wir als FSR wurden angesprochen und über die Verhältnisse für das kommende Semester aufgeklärt. Seitdem stehen wir in Kontakt mit den Lehrenden und werden über weitere Ereignisse informiert.

Wir möchten uns mit dem Lehrpersonal unseres Instituts solidarisieren und die Forderungen unterstützen. Einerseits weil es im Sinne der Studierenden ist, eine ausfinanzierte und qualifizierte Lehre am Institut zu haben. Andererseits weil wir der Meinung sind, dass die Arbeitsbedingungen, wie sie momentan für viele unserer Lehrenden existieren, nicht tragbar sind und wir derartige Verhältnisse nicht unterstützen wollen.

Um die Forderungen der Lehrenden zu unterstützen, ist es ungeheuer wichtig, dass wir als Studierende hinter ihnen stehen. Insbesondere, da es hier um die Qualität unserer Lehre geht und auch die der kommenden Generationen an Studierenden.

Das bedeutet für uns in diesem Semester zunächst, dass wir uns ein wenig gedulden müssen, bevor wir eine zuverlässige Auskunft darüber bekommen können, von wem die noch offenen Lehrveranstaltungen angeboten werden. Wir bitten euch daher um Verständnis, dass auch das Studienbüro euch nicht alle Fragen, die ihr möglicherweise zum aktuellen Lehrprogramm habt, beantworten kann.

Zusätzlich müssen wir uns darauf einstellen, dass viele Veranstaltungen im kommenden Semester anders als bisher üblich angeboten werden. Corona ist noch nicht vorbei und die Möglichkeit, Lehre in Präsenz anzubieten, ist nach wie vor eingeschränkt. Wir müssen damit rechnen, dass viele Veranstaltungen digital angeboten werden müssen.

Falls ihr euch fragt, wie ihr bei dieser Sache helfen könnt: bis auf Weiteres bitten wir euch um Verständnis für die Lehrenden und auch für unsere Position als FSR und um Geduld. Wir bemühen uns, neue Informationen und Erkenntnisse so gut und so schnell es geht an euch weiterzugeben und transparent zu kommunizieren. Falls ihr weitere Fragen habt, Bedenken oder Feedback, zögert nicht uns zu kontaktieren!

Bleibt gesund und viele Grüße,

euer FSR Geographie

Stuko Sitzung – 5. August 2020

Vorweg eine erfreulich Neuigkeit: es wird eine Vertretungsprofessur für terrestrische Fernerkundung ausgeschrieben. Dies ist deswegen so erfreulich, weil die Stelle Jahre lang unbesetzt war und sie zunächst (mit Begründung Corona) nicht ausgeschrieben werden durfte.

Eigentlich ging es aber um die Gestaltung des Wintersemesters, genauer in Bezug auf die Frage, welche Veranstaltungen in Präsenz stattfinden dürfen. Folgende Sachen wurden besprochen:

  • Wie auch im SoSe dürfen Laborveranstaltungen in Präsenz stattfinden. Anders wäre es auch nicht sinnvoll.
  • Wenn die Lage es zu der Zeit erlaubt, sollen auch große Geländeveranstaltungen (Exkursionen und Studienprojekte) und die Tagesexkursionen der Grundseminare stattfinden. Also live, vor Ort, in Farbe und in 3D!
  • Bei weiteren Veranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Übungen) sollen tendenziell Veranstaltungen für Erstsemestler*innen (teil)präsent stattfinden.
  • Veranstaltungen für höhere Semester können einige optional nach Möglichkeit in Präsenz stattfinden, wobei die Wichtigkeit der Veranstaltung bei der Raumvergabe berücksichtigt wird.
  • Da alle Hörsäle und Seminarräume nur eine beschränkte Personenzahl gestatten, wird es bei einigen Veranstaltungen ein Rotationsverfahren mit mehreren Gruppen geben, die mal präsent und mal digital zugeschaltet sind.
  • Bei den Computerpools ist weiterhin unklar, inwieweit Kurse da stattfinden können.

Stuko Sitzung – 24. Juni 2020

Wir haben u.A. folgende lehrbezogene Probleme durch die Corona-Situation besprochen:

1. Kommunikation

Wir haben von euch Studierenden viele Fragen bekommen, was Geländeveranstaltungen oder das Wintersemester angeht. Abgesehen davon, dass wir selber nicht immer die Antwort wissen, dürft ihr uns natürlich weiterhin fragen. Fragt aber auch gerne eure Dozierenden, das Studienbüro oder Andreas Schiller und schaut auf der Website des Institutes unter den aktuellen Nachrichten. Bei Letzterem soll die Übersichtlichkeit verbessert werden. Wenn ihr Kritikpunkte oder Verbesserungsvorschläge für ein Seminar habt, sprecht eure Dozierende an. Sachkritik ist ausdrücklich erwünscht! (Anders als vielleicht in der Schule.)

2. GIS

Um zu wissen, ob es sich lohnt, dass ein GIS I Kurs angeboten wird, wird es eine Abfrage geben. Da Präsenzveranstaltungen auch im WiSe nur eingeschränkt möglich sind, wird überprüft, ob ein GIS-Kurs in Präsenz stattfinden darf, für Menschen, die es leichter in Präsenz finden. Bzgl. Technischer Probleme wird überlegt, andere Programme zu nutzen, die für mehr Betriebssysteme geeignet sind, und bessere Anleitungen zu erstellen, wie man ArcGis auf Mac zum Laufen bekommt. Möglicherweise gibt es auch wenige (!) „Schlepptops“ zum Ausleihen.

3. Forschendes Lernen

Einige Projekte klappen besser als andere. Dies lässt sich spontan nicht einfach Lösen. Wenn es Probleme in der Kommunikation mit den Dozierenden gibt, dann wendet euch an das Sekretariat der Arbeitsgruppe (möglicherweise können die euch schon weiterhelfen) und sonst an die Modulverantwortliche Prof. Ratter.

Stuko Sitzung – 13. Mai 2020


1. Termine der Modulabschlussprüfungen im SoSe 2020

Schnell abgehakt: im Juli und Oktober/November finden alle MAPs statt.

2. Verlauf der digitalen Lehre

Der FSR und die Lehrenden berichten: Mehrheit läuft gut. Reicht ja, nächster Punkt… ähm, nein. Die Schwierigkeiten Einzelner sollen so gut es geht berücksichtigt werden. Liebe Studierende, sagt Bescheid, wenn es irgendwo schwierig läuft, bei uns oder bei den Lehrenden! Bezüglich Kompatibilitätsproblemen von Software mit Mac gibt es leider keine einfache Lösung: alle Laptops des Instituts sind verliehen und die Computerpools können unter den aktuellen Auflagen nicht öffnen…

3. Lehrplanung Wintersemester 2020/21

Anfrage an die Lehrenden ging raus. Unsere momentane Vermutung: das WiSe wird eher digital… Beschluss bezüglich Geländeveranstaltungen: 4 Exkursionen und 2 Studienprojekte in Deutschland! Dies hat folgende Gründe: lässt sich mit weniger Unsicherheit planen, schließlich hat niemand eine Glaskugel und kann sagen, wie sich die Situation egal wo Anfang nächsten Jahres entwickelt hat. Außerdem sind die Kosten dann geringer, was viele sicherlich begrüßen.

4. Offener Brief

Reine Formalie: die Stuko bestätigt Zustimmung, sodass unser Studiengangsverantwortlicher (Prof. Parnreiter – an ihn könnt ihr euch mit Problemen übrigens ebenfalls wenden) unser Anliegen im Sinne aller weiter tragen kann.